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Stefan Ehlers

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College-Student triumphiert beim Dunlop Cup in Kühlungsborn

Juri Reckow (im Bild links mit Tom Schönenberg) riss nach dem Matchball jubelnd die Arme in die Höhe. Der 21-Jährige hat am Sonntag das 26. Tennisturnier um den Dunlop-Cup gewonnen. In einem überaus unterhaltsamen und hochklassigen Finale bezwang der für den Großflottbeker THGC spielende Reckow den an Nummer eins gesetzten Tom Schönenberg (Netzballverein Velbert) mit 6:4, 6:3 und sicherte sich die Siegprämie in Höhe von 1000 Euro. „Juri hat gut gespielt“, anerkannte der unterlegene Schönenberg, der 500 Euro mit auf die Heimreise nahm.

Die Zuschauer im Kühlungsborner Lindenpark sahen ein temposcharfes, packendes Duell, in dem sich die Finalisten spektakuläre Ballwechsel lieferten. „Das war ein tolles Match auf hohem Niveau“, schwärmte Turnierchef Klaus Dethloff. Der 2. Vorsitzende des TC Kühlungsborn war nach den drei Tagen rundum zufrieden: „Einmal im Jahr gibt es hier schönes Tennis. Sonst muss ich nach Hamburg oder Budapest fahren.“

Reckow, der im Viertelfinale den an Nummer zwei gesetzten Lewie Lane (Suchsdorfer SV) ausschaltete, gab auf dem Weg zum Turniersieg keinen Satz ab. „Die Atmosphäre war top, die Organisation war auch sehr gut“, lobte der strahlende Sieger, der seit zweieinhalb Jahren in San Antonio (US-Bundesstaat Texas) studiert. „Wenn ich in Deutschland bin, steht dieses Turnier ganz oben auf meiner Liste.“

Gut gelaunt: Siegerin Vivien Sandberg (r.) und Ella Seidel.

Vivien Sandberg, die sich den Sieg bei den Damen sicherte, zieht es nächstes Jahr ans College nach Amerika. Die 18-Jährige, die für den TC 1899 Blau-Weiss Berlin spielt und in Enschede lebt, weil ihre Mutter Niederländerin ist, behielt im Endspiel gegen die vier Jahre jüngere Ella Seidel (TC Kühlungsborn) mit 6:3, 6:3 die Oberhand.

Die 14 Jahre alte Ella Seidel nahm die Niederlage gegen die Nummer 63 der deutschen Rangliste gelassen hin: „Klar ist man im ersten Moment enttäuscht, aber ins Finale zu kommen, ist ja auch schon etwas.“ Außerdem habe sie noch nie so viel Preisgeld gewonnen, freute sich die Hamburgerin.

Ein starkes Turnier spielte auch die Rostockerin Linn Timmermann, die im Halbfinal-Krimi in drei Sätzen gegen Sandberg verlor. „Linn hat super gespielt“, meinte Klaus Dethloff.

Der Turnierchef freute sich auch über den Auftritt von Ella Seidel, die bei Turnieren in Mecklenburg-Vorpommern für den TCK spielt. Der Grund: Ihre Eltern besitzen eine Ferienwohnung in Kühlungsborn, so dass sie in den Ferien bei Landesmeister Peter Fink trainiert.

Sie gehört zu den größten deutschen Talenten: Ella Seidel. Fotos: Stefan Ehlers

Ella Seidel gehört zu den größten deutschen Talenten. Sie ist deutsche U-14-Meisterin, spielte beim Nations Cup für Schwarz-Rot-Gold und zog bei der EM in Most unter 100 Teilnehmerinnen ins Achtelfinale ein. Ihr großes Ziel: „Ich möchte Profi werden.“ Um auch morgens trainieren zu können, hat die Nummer 154 der deutschen Rangliste die Schule gewechselt.

Im vergangenen Jahr war Ella Seidel im Viertelfinale ausgeschieden. Dieses Mal schaffte sie es ins Endspiel. Bei der 27. Auflage könnte der Premierensieg folgen. „Das ist ein schönes Turnier, ich komme wieder“, versprach sie.

Quelle: Ostsee-Zeitung

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Heiße Wettkämpfe für MV-Auswahl

Die MV-Auswahl, v.l.: Jakob Kartheus, Michael Kusnezov (Stralsund), Mick Rupprath (ARTC Rostock), Paul Maximilian Eckert (Neustrelitz), Zeno Santamaria Diaz (Neubrandenburg), Helena Gieding (ARTC), Sophie Tietze (BW Rostock), Jolien Ueberschär (ARTC), Tabea Saubert (Parchim), Collien Kriegel (ARTC).

Auch in diesem Jahr ist das Team Mecklenburg-Vorpommern zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften nach Essen gefahren. Bei Rekordtemperaturen von 41 Grad behielt das Team einen kühlen Kopf und konnte sich sowohl in den Athletik-Wettbewerben als auch im Tennis beweisen und Punkte einfahren.

Die zehn besten Tennisspieler aus MV gaben alles, um den anderen Auserwählten die Punkte abzuluchsen. Am Ende des Events erzielte die MV-Auswahl Platz 16. Trainer und Betreuer sind sich sicher, dass dieser Wettbewerb eine wichtige Motivation darstellt und für alle Beteiligten in positiver Erinnerung bleiben wird – nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen.

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Tim Polley ist Bezirksmeister

70 Spieler schlugen bei den offenen Bezirksmeisterschaften in Warnemünde auf, um sich wertvolle LK-Punkte zu erspielen. Dadurch, dass es für das Antreten bereits 15 Bonuspunkte gab, war der Andrang besonders groß. „So mussten wir bei den Herren und in den Altersklassen leider diverse Spieler zurückweisen beziehungsweise auf die Warteliste setzen“, sagte TMV-Präsident Dieter Bursche. „Mit drei kompletten 16er-Feldern bei der Herren, Herren 50 und Herren 60 war ein supertolles Feld am Start“, fügte er hinzu.

13 Teilnehmer hatten eine einstellige LK. Dementsprechend wurde sehenswertes und spannendes Tennis geboten. Bei den Herren setzte sich Tim Polley (ARTC, im Bild links) in einem hochklassig geführten Endspiel durch. Er gewann das Turnier gegen Florian Ebert vom TC Blau-Weiß Rostock. Eine Damen-Konkurrenz kam mangels Anmeldungen nicht zustande.

Bei den Herren 40 gewann Björn Philipp vom TC Neustrelitzer. Im Halbfinale gegen Gianluca Durante (Schweriner TC) musste er aber über drei Sätze gehen, wobei er wohl schon lange nicht mehr einen Satz mit 0:6 verlor.

Im Endspiel der Herren 50 ging es hin und her. Am Ende ging der Sieg an Jörg Freudenberg vom TC Neuenkirchen gegen den Neustrelitzer Tilo Harlos mit 6:2, 4:6, 10:8.

Für die Sieger und Platzierten gab es Pokale, Medaillen und Sachpreise. Foto: Dieter Bursche

Bei den Herren 60 marschierten beide Endspielpartner, Hans-Heinrich Drimalski vom TC Lüchow (Tennisverband Niedersachsen-Bremen) und Dierk Schröder vom TC BW Rostock, sehr souverän durchs Feld. Das Finale entwickelte sich zu einem sehr spannenden Match, das der Lüchower Drimalaski 6:2; 3:6 und 10:7 gewann.

Die Damen 40 starteten mit sieben Spielerinnen. Hier gewann die Neustrelitzerin Claudia Philipp gegen die Rostockerin Juana Hilleberg 6:4, 6:1.

„Wir sahen insgesamt sehr viele spannende Matches“, berichtete Dieter Bursche. 15 Begegnungen wurden erst im Match-Tie-Break entschieden. Die Spieler lobten die nahezu perfekte Organisation des ausrichtenden Tennisvereins TV Blau-Weiß Warnemünde.

Alle Ergebnisse im Turnierkalender :

DAMEN40HERRENHERREN40HERREN50HERREN60Consolation HERRENCons. HERREN50Cons. HERREN60

„Auch wurde es als sehr positiv angenommen, dass der Tennisverein zu sich auf seiner Anlage einen Food-Track bestellte, der mit allem erdenklichen Essen und Trinken sowie Eis und frisch gebackenen Waffeln unsere Spieler prima versorgte“, sagte Dieter Bursche.

Die Spieler wurden am Food-Truck versorgt. Foto: Dieter Bursche
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73 Teilnehmer bei Nordostdeutschen Meisterschaften in Rostock

Aufschlag für die Norddeutschen Meisterschaften: Von Donnerstag bis Sonntag wetteifern 73 Spieler um die Titel, darunter 20 aus Mecklenburg-Vorpommern. Michaela Pflug (im Bild) und Burkhard Herzberg (beide Binzer TV) gehören zu den Titelanwärtern. Mit 13 Teilnehmern, darunter neun aus der deutschen Rangliste, ist die Herren-65-Konkurrenz am stärksten besetzt. Mit der für den Lübecker SV spielenden Schwerinerin Donata Wustlich (D35), dem Hildesheimer Tom Zacharias (H55) und Norbert Walter (TC GW Nikolassee/H65) sind drei Top-Ten-Spieler dabei.

Die ersten Matches werden am Donnerstag (15. August) ab 14 Uhr auf der Anlage des ARTC (Barnstorfer Wald) ausgetragen.

„Wir freuen uns, dass wir den Zuschlag bekommen haben und endlich mal eine große Meisterschaft im Land haben“, sagt Dieter Bursche (70), Präsident des Tennisverbandes Mecklenburg-Vorpommern und verspricht: „Wir wollen uns als gute Gastgeber präsentieren!“

Hier geht es zu den Ansetzungen und Ergebnissen NULIGA/SPIELBETRIEB!

Die Teilnehmer aus MV: 
H30: Frank Griesbach (TC RW Neubrandenburg), Martin Gube, Marcus Wermuth (beide ARTC), Henry Stelzer (TC BW Rostock)
H40: Michael Hermerschmidt (TV Bergen)
H50: Hagen Wustlich, Welf Wustlich (beide Schweriner TC), Stefan Ehlers (BW Rostock)
H60: Burkhard Herzberg (Binzer TV), Thomas Kragenings (BW Rostock)

Topfavorit auf den Titelgewinn bei den Herren 60: Burkhard Herzberg vom Binzer TV.

H65: Josef Bokelmann (TC Neuenkirchen), Hans-Peter Oberle (TV Bergen), Gerd Schart (ARTC), Udo Scharkowski, Claus Schumann, Norbert Schwenzer, Klaus Soujon (TV BW Warnemünde)

Klaus Soujon (TV Blau-Weiß Warnemünde)

D40: Susanne Kugelmann (HSG Greifswald), Michaela Pflug (Binzer TV)
D50: Sabine Mainzinger (TC BW Rostock)

 

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Turnier um den Dunlop Cup Ost: Kühlungsborn ist zum 26. Mal Gastgeber

Der Dunlop Cup Ost in Kühlungsborn ist untrennbar mit dem Namen Klaus Dethloff (oben – Foto: Ralf Lehmann) verbunden. Der 2. Vorsitzende des TC Kühlungsborn (TCK) und Niels Petermann hoben das Turnier 1994 aus der Taufe. Auch bei der 26. Auflage vom 9. bis 11. August engagiert sich Klaus Dethloff als Turnierchef.

Herr Dethloff, wenn Sie auf die vergangenen 25 Jahre blicken. Woran erinnern Sie sich besonders gern?
Wir hatten einige sehr gute Spieler unter den Teilnehmern wie beispielsweise den Vorjahresgewinner Georg von Massow, Nummer 45 der deutschen Rangliste. Unvergessen ist der Schaukampf zwischen Thomas Emmerich (48-facher DDR-Meister) und Thies Röpcke (Senioren-Europameister) im Rahmen des Dunlop Cup Ost 2000. Hier wurde bestes Tennis geboten und die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz …

Dunlop_2019_plakat .                                             AUSSCHREIBUNG zum DUNLOP-CUP

 

Vorjahressieger George von Massow Foto: Stefan Ehlers

Wie hat sich der Tennissport im Laufe der Jahre verändert?
Die Tennis-Begeisterung ließ nach und hat erst wieder vor zwei, drei Jahren zugenommen. Die Akteure sind athletischer und das Spiel  ist schneller geworden. Das Niveau beim Dunlop Cup hat sich gesteigert.

Welche Chancen räumen Sie Landesmeister Peter Fink ein?
Das hängt natürlich von der Konkurrenz ab. Bei etwas Losglück sollte ihm der Einzug in die dritte Runde gelingen.

Landesmeister Peter Fink (TCK) Foto: Stefan Ehlers

Sie standen nicht nur 25 Jahre lang an der Spitze des TCK, sondern waren auch mehrfacher Landesmeister. Wie sehen Ihre Tennis-Aktivitäten heute aus?
Ich spiele schon noch Tennis – allerdings nur noch mit meiner Frau und unseren Enkelkindern.

Interview: Ralf Lehmann (Pressewart TCK)

 

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R.I.O.: Favoriten setzen sich durch

Sie wurde ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht: Theresa Czarnikau. Foto: Edyta Pietzke

 

Die dritte Auflage der Rügen International Open (R.I.O.) stand im Zeichen der Favoriten. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen waren gesetzte Spieler im Halbfinale unter sich. Bei den Herren wurde Niklas Schulz, die Nummer 378 der deutschen Rangliste, seiner Favoritenrolle gerecht. Der Wolfsburger bezwang David Kilian mit 6:2, 6:4. Benjamin Poetzing, der bei der Premiere vor zwei Jahren triumphiert hatte und diesmal für den gastgebenden TV Bergen aufschlug, sowie Karsten Windler (Suchsdorfer SV) wurden Dritte.

Er war nicht zu schlagen: Niklas Schulz. Foto: Stefan Ehlers

Bei den Damen marschierte Theresa Czarnikau (TV Frohnau) ohne Satzverlust zum Titelgewinn. Im Endspiel gab sie Julia Niemeyer aus Versmold mit 6:3, 6:1 das Nachsehen.

Sie hatte gut lachen: die siegreiche Theresa Czarnikau (r.), hier mit TMV-Präsident Dieter Bursche, der als Oberschiedsrichter alles im Griff hatte, und der Finalistin Julia Niemeyer. Foto: Stefan Ehlers

Auch bei den Herren 40 setzte sich mit Frank Rohde (TC Alsterquelle) der Favorit durch. Die Nummer 85 Deutschlands verteidigte seinen Titel gegen Timo Kollesch und machte damit den Hattrick perfekt.

Zum dritten Mal in Bergen erfolgreich: Stefan Rohde. Foto: Edyta Pietzke

Burkhard Herzberg (Binzer TV) gab auf dem Weg zum Sieg der Herren-60-Konkurrenz nur ein Spiel ab.

Er gab im gesamten Turnierverlauf lediglich einen Satz ab: Burkhard Herzberg. Foto: Stefan Ehlers

Herzbergs Vereinskameradin Michaela Pflug gab lediglich zwei Spiele ab – im Damen-40-Finale gegen die Greifswalderin Susanne Kugelmann (6:0, 6:2).

Sie ließ nichts anbrennen: Michaela Pflug. Foto: Stefan Ehlers

Insgesamt nahmen 80 Spieler teil – Teilnehmerrekord. „Wir hatten sogar einhundert Anmeldungen, mussten leider zwanzig Spielern aus Kapazitätsgründen absagen“, bedauerte Mitorganisator Michael Hermerschmidt. „Mit dabei waren viele ,Wiederholungstäter‘, aber auch zahlreiche neue Spieler“, freute sich Thomas Pietzke.

R.I.O. soll als sportlicher Höhepunkt auf der Insel etablieren, betonte Hermerschmidt: „Wir wollen leistungsmäßig wachsen, aber die familiäre Atmosphäre wahren.“

Für die vierte Auflage im kommenden Jahr werden Siegerpokale in vier Kategorien vergeben: Aktive sowie in den Altersklassen 40, 55 und 65.

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Zwei Titel an Talente aus Neubrandenburg

Siegerehrung U 18, von links: Valentin Glander (Boltenhagen), Philippe Dau (Kühlungsborn), Alexander Luybchenko (Schweriner Seenland) und Matti Freitag (Kühlungsborn)

Viele Favoritensiege, aber auch die eine oder andere Überraschung gab es bei den Jugend-Landesmeisterschaften in Rostock. Erfolgreichster Verein war der TC Rot-Weiß Neubrandenburg mit zwei Landesmeistertiteln und zwei dritten Plätzen.

In der U 18 triumphierte mit Alexander Lyubchenko (ISC Schweriner Seenland) ein ungesetzter Spieler. Lyubchenko schaltete zum Auftakt die Nummer zwei, Lennart Burchardt (HSG Greifswald), aus und behielt auch im Finale gegen den favorisierten Matti Freitag (TC Kühlungsborn) die Oberhand. Freitag musste aus gesundheitlichen Gründen im ersten Satz beim Stand von 4:4 aufgeben. „Das schmälert aber nicht die Leistung von Alexander“, sagte TMV-Jugendwart Ben Ansorge, dessen Tochter Emma mit erst 15 ihren neunten Landesmeistertitel gewann.

Der erst elfjährige Viggo Wagenknecht (TV Waren) dominierte die U 14. Die weiteren Titel gingen an Corvin Unger (TC Kühlungsborn/U 12), Paul Maximilian Eckert (Neubrandenburg/U 10) sowie Charlotte Neumann (HSG Greifswald/U 14).

Siegerehrung U 14, von links: Leoni Sakautzki (Kühlungsborn), Lenja Milea Schütt (Boltenhagen), Charlotte Neumann (Greifswald) und Jessica Eichholz (Wismar)
Siegerehrung U 18, von links: Leah Wächter (ARTC), Maria Meyerzon (Schwerin), Emma Ansorge (Neubrandenburg) und Charlotte Klein (Bansin)
Siegerehrung U 10, von links: Connor Rathjens (ARTC), Gustav Christiansen (Stralsund), Paul Maximilian Eckert (Neubrandenburg) und Nick Gerst (Blau-Weiß Rostock)
Siegerehrung U 12, von links: Levien Giermann (Neubrandenburg), Corvin Unger (Kühlungsborn) und Mick Rupprath (ARTC)
Siegerehrung U 14, von links: Max Stemmer (Kühlungsborn), Florian Resech (Neubrandenburg), Viggo Wagenknecht (Waren) und Hannes Priester (Kühlungsborn)

Mit der Teilnehmerzahl von 40 Spielern zeigte sich Ben Ansorge nicht zufrieden. Während an der Talente-Tour der U 9 und U 11 insgesamt 80 Mädchen und Jungen teilgenommen hatten, mussten bei den Landesmeisterschaften mehrere Konkurrenzen abgesagt oder zusammengelegt werden. „Das ist schade, dass sich nicht mehr gemeldet haben“, bedauerte der Jugendwart des TMV.

Ein Highlight für die Kinder und Jugendlichen sei der Food Truck gewesen, der eigens für die Titelkämpfe aufgestellt wurde. „Da gab es weder Cola noch Pommes, sondern nur gesunde Sachen“, erklärte Ansorge.

Nächste Höhepunkte für die Talente aus MV sind die deutschen Meisterschaften der Landesverbände in der U 11 (Ende Juli in Essen) und das Ost-Masters in den Altersklassen U 9 und U 10, das Anfang September in Dresden ausgetragen wird.

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Fink und Poetzing sind Landesmeister

Revanche geglückt: Peter Fink ist Landesmeister. Der 35 Jahre alte Kühlungsborner setzte sich in einem packenden Finale gegen Titelverteidiger Philipp Storjohann (HSG Greifswald) mit 2:6, 6:3, 10:7 durch. Im vergangenen Jahr hatte Storjohann das Duell der beiden besten Spieler aus MV für sich entschieden.

Fink und Storjohann, der mit drei 6:0, 6:0-Siegen ins Finale marschiert war, trafen auf der Anlage des TC Blau-Weiß Rostock zum insgesamt vierten Mal aufeinander. Alle Partien wurden im Match-Tie-Break entschieden. Auch diesmal waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag gaben.

Peter Fink hatte doppelten Grund zur Freude: Sein Schützling Matti Freitag wurde Dritter.  Der ostdeutsche Vizemeister der U 14 hatte zum Auftakt den drei Jahre älteren und an Position drei gesetzten Benjamin Poetzing (LK 1) vom TV Bergen ausgeschaltet. Mit Henry Stelzer kam ein weiterer Kühlungsborner auf den Bronzerang.

Bei den Damen setzte sich mit Marie Poetzing (TV Bergen) eine ungesetzte Spielerin durch.  Sie schaltete zunächst mit Zoe Michelle Schmidt (TC Blau-Weiß Stralsund) eine Mitfavoritin aus, verbuchte danach zwei weitere Zwei-Satz-Siege und setzte sich im Finale gegen die favorisierte Neubrandenburgerin Jenny Lange mit 6:1, 6:2 durch.

Ganz oben auf dem Treppchen: Landesmeisterin Marie Poetzing mit der zweitplatzierten Jenny Lange (r.) und Emma Ansorge, die Dritte wurde
Siegerehrung Herren-Doppel, v.l.: die Greifswalder Philipp Storjohann und Lennart Burchardt gewinnen das Finale gegen Philippe Dau und Henry Stelzer (beide TC Kühlungsborn)
Siegerehrung Damen-Doppel, v.l.: die Neubrandenburgerinnen Jenny Lange und Emily Junghanß setzen sich im Endspiel gegen Emma Ansorge (alle TC Rot-Weiß Neubrandenburg) und Zoe Michelle Schmidt durch
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Boltenhagen – mehr als nur Tennis im Sand

Rasante Ballwechsel, permanente Volleys, der „Becker-Hecht“ im Sand und nackte Füße statt weißer Tennissocken: Beim Beach Tennis geht es mit Athletik und Spaß um Punkte.

Boltenhagen ist seit vielen Jahren als Austragungsort eines Beach-Tennis-Turniers bekannt. Vom 26. bis 28. Juli findet bereits zum 16. Mal der Beach-Tennis-Cup am Ostseestrand statt. Aus einer fixen Idee ist in den vergangenen Jahren ein sportliches Event geworden, das aus dem Boltenhagener Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken ist. Es ist das größte Beach-Tennis-Event an der Ostseeküste. Bei flotter Musik liefern sich die Akteure in bunten Trikots im Sand spektakuläre Ballwechsel.
Im vergangenen Jahr nahmen 98 Sportler teil, darunter auch deutsche Spitzenspieler. Ob Freizeitsportler, Urlauber, Gäste oder aktiver Spieler – jeder ist willkommen, diese Trendsportart auszuprobieren. Sie erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Gespielt wird auf zehn Feldern sowie einem Center Court, direkt an der Seebrücke in Boltenhagen. Die Gewinner erwarten ein Preisgeld, Pokale, Urkunden und Gutscheine im Gesamtwert von über 1000 Euro.
Schaulustige sind gern gesehen. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Es gibt diverse Verkaufsstände sowie eine Cocktailbar. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine After-Beach-Tennis-Party geben. Auf der Bühne am Strand wird am Freitagabend die Band „REVOC“ und am Sonnabend „Stamping Feet“ für Unterhaltung sorgen. Musikwünsche erfüllt „DJ Toni“.

Ausschreibung 2019     –     Siehe auch Beach-Tennis-Turniere

16. Beach Tennis Cup 2019 -Plakat

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Warnemünde ist Ostliga-Meister

Ostliga-Meister aus Warnemünde, v.l.: Klaus Soujon, Dieter Bursche, Dieter Leckschas, Ingolf Giese, Norbert Schwenzer, Josef Bokelmann, Udo Scharkowski, Reinhold Raphael und Claus Schumann.

Sieben Matches, sieben Siege – mit einer blütenweißen ­Weste haben die Herren 65 des TV Blau-Weiß Warnemünde den Gewinn der Ostliga-Meisterschaft perfekt gemacht. Die Ostseestädter, die bereits vor dem letzten Spieltag als Staffelsieger feststanden, rundeten ihre erfolgreiche Tennis-Saison mit einem souveränen 7:2-Auswärtserfolg über Schlusslicht Bad WH Dresden ab.

Die Blau-Weißen waren in den vergangenen drei Jahren Landesmeister in den Altersklassen 60 und 65. Nun folgte der erste überregionale Titelgewinn.

Doch die Blau-Weißen wollen noch mehr – den Aufstieg in die Regionalliga, der höchsten deutschen Spielklasse bei den Senioren. Das Team von Klaus Soujon spielt Anfang September gegen den Nord­liga-Meister um den Aufstieg. „Jetzt fehlt nur noch das I-Tüpfelchen“, meint Dieter Bursche, Präsident des Tennis-Landesverbandes. Und Kapitän Soujon sagt: „Wir wollen aufsteigen, also müssen wir das Ding gewinnen.“

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