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Stefan Ehlers

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Dieter Bursche bleibt Präsident des TMV

Verbandschef Dieter Bursche ehrte Beate Langner mit der Silbernen Ehrennadel des TMV

Dieter Bursche bleibt Präsident des Tennis-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV). Der 69 Jahre alte Warnemünder wurde auf der Mitgliederversammling in Güstrow einstimmig wiedergewählt. Auch Sportwart Marcus Wermuth, Thomas Teutloff (Schatzmeister), Ben Ansorge (Jugendwart) und Stefan Ehlers (Öffentlichkeitsarbeit) erhielten von den Mitgliedern weiterhin das Vertrauen.

Dieter Bursche sprach in seiner Begrüßungsrede über die Mitgliederentwicklung. Aktuell zählt der TMV als kleinster der 17 Landesverbände 4109 Mitglieder – 308 weniger als im Vorjahr. „Wir haben diejenigen rausgerechnet, die nicht Mitglied im Fachverband sind“, erklärt Bursche, der vor allem die Jugendarbeit lobte: „Im Vergleich zu Sachsen und Sachsen-Anhalt“, brauchen wir uns nicht zu verstecken.“ Beim diesjährigen TMV-Talente-Tour haben bereits 177 Mädchen und Jungen in den Altersklassen U 9 und U 11 mitgespielt. „Das ist gigantisch“, meint Dieter Bursche.

Im Seniorenbereich sind sechs Teams aus MV in der Regionalliga beziehungsweise Ostliga vertreten: Herren 55 des TC Blau-Weiß Rostock (Regionalliga), Damen des TC RW Neubrandenburg, Damen 40 des TC BW Rostock, Herren 40 der TSG Neustrelitz und des Schweriner TC, Herren 65 des TV Blau-Weiß Warnemünde (alle Ostliga).

Am Aktionstag „Deutschland spielt Tennis“ beteiligten sich in diesem Jahr 13 Vereine. „Statistisch gesehen liegen wir mit dreißig Prozent deutschlandweit an zweiter Stelle hinter Hessen, aber wir müssen uns fragen, warum sich nicht mehr Vereine angemeldet haben“, sagt TMV-Chef Bursche, der auch Reserven im Spielbetrieb sieht. „Nur 628 unserer Mitglieder spielen regelmäßig, 1500 haben überhaupt keine LK. Da müssen wir ran“, meint der Warnemünder. Um den Spielbetrieb anzukurbeln, werden im Sommer Hobby- und Mixed-Runden ausgetragen.

Dieter Bursche ehrte im Rahmen der Mitgliederversammlung Beate Langner (TV Nordwest Rostock) mit der Silbernen Ehrennadel des TMV. „Sie ist eine stets zuverlässige Vorstandsfrau und Mannschaftsleiterin, pflegt die Internetseite des Vereins, engagiert sich beim Aktionstag ,Deutschland spielt Tennis‘ und organisiert Freundschaftsspiele“, hob der TMV-Präsident hervor.

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R.I.O.: Aufschlag für die dritte Auflage des Turniers

Der Tennisverein sowie die Stadt Bergen richten zum Mal die Rügen International Open aus. Vom 18. bis 21. Juli wetteifern Spieler aus dem In- und Ausland in den Konkurrenzen Herren, Damen, Herren 40 und 60 sowie Damen 40 und 60. Gespielt wird auf der Tennisanlage „Am Rugard“ in Bergen auf Rügen. Um den Internationalen Charakter des Turniers zu festigen, sind über die Stadt Bergen die Tennisclubs in den befreundeten Partnerstädten wie Palanga (Litauen), Svedala (Schweden), Goleniow (Polen) und Oldenburg in Holstein eingeladen.

„Dieses Turnier soll weiter wachsen und in den nächsten Jahren als ein sportlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Insel Rügen etabliert werden“, sagt Michael Hermerschmidt vom TV Bergen. „Wir erwarten hochklassigen Tennissport auf einer der schönsten Anlagen Mecklenburg-Vorpommerns. Eine professionelle Organisation sowie die persönliche und familiäre Atmosphäre sollen sowohl den Spielern als auch dem Publikum angenehme Stunden und Tage in Bergen auf Rügen bieten“, fügte der Hotelier hinzu.

Die ersten Spiele beginnen am 18. Juli um 15 Uhr. Die offizielle Eröffnung durch die Schirmherrin und Bürgermeisterin der Stadt Bergen, Anja Ratzke, findet am Sonnabend um 10 Uhr auf der Tennisanlage statt.

R.I.O. ist als offizielles DTB-Turnier ausgeschrieben. Es werden insgesamt 1700 Euro Preisgeld ausgeschüttet. Als kulturelle Umrahmung des Turniers laden die Veranstalter zur Players Party mit allen Turnierteilnehmern, Organisatoren und Sponsoren am 20. Juli ab 20 Uhr ins Romantik-Hotel Kaufmannshof ein.

Anmeldungen zu diesem Turnier können über die Internetseite des TMV (www.tmv.liga.nu) oder direkt über den Tennisverein Bergen (Telefon: 0172 3817956 oder 0151 14148323 oder per eMail an info@kaufmannshof.de) erfolgen.

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Christiane Kaplan ist deutsche Vizemeisterin im Blindentennis

Christiane Kaplan mit dem Silberpokal

Christiane Kaplan hat bei den deutschen Meisterschaften im Blindentennis Rang zwei belegt. Die ­42 Jahre alte Rostockerin musste sich bei den Titelkämpfen in Löhne (Westfalen) nach erfolgreicher Vorrunde im Finale der Berlinerin Bianka Gräming in drei Sätzen geschlagen geben.

„Sie ist meine beste Freundin. Gegen sie zu spielen, ist mental total anstrengend“, meint die Ostseestädterin, die erstmals an deutschen Meisterschaften teilnahm. Gräming war als Titelverteidigerin die große Favoritin in der Schadenklasse B1. „Sie spielt ganz oft in England. Von daher bin ich ganz fröhlich, dass ich ihr einen Satz abnehmen konnte“, berichtete die unterlegene Kaplan.

Die Rostockerin, die mehrmals ­wöchentlich bei Linn Timmermann und Hans-Georg ­Diederich trainiert, möchte Ende August/Anfang September ein Turnier in ihrer Heimatstadt auf die Beine stellen. „Mehrere deutsche Meister werden dabei sein, einer kommt aus Frankfurt am Main. Das wird richtig gut“, freut sich die engagierte Hansestädterin.

Zuvor steht im Juni im spanischen Alicante das dritte internationale Turnier auf dem Programm. Christiane Kaplan ist begeistert. „Ich finde es klasse, wie wir uns ent­wickeln“, meint die Rostockerin, die vor drei Jahren die deutschlandweit erste Blindentennis-Trainingsgruppe ins Leben gerufen hatte. Dazu gehört auch ihr Mann Pavel Kaplan, der in Löhne in der Vorrunde ausschied.

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Tennis kostenlos an einem Tag erlernen

Das fängt ja gut an! Um den Tennis-Sport in Dierhagen und auf dem Darß weiter voranzubringen, bietet das Strandhotel Fischland ab diesem Winter neue Kurse für Erwachsene von „Tennis-People“ an, in denen man in wenigen Trainingseinheiten das Spiel erlernen kann.

Am 5. Januar veranstaltet das Strandhotel Fischland einen „Fast Learning Day“. Der Kurs dauert von 10.30 bis 13.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei und verspricht jede Menge Spaß für Neulinge und Wiedereinsteiger.

Wer mitmachen möchte, muss sich schnell einen der limitierten Plätze unter www.tennis-people.com sichern. Für Fragen steht Sebastian Herzberg telefonisch unter 0172 / 31 36 532 zur Verfügung.

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Vorsitzendenturnier in Pinnow – unterhaltsam und informativ

Dieter Bursche, Präsident des Tennis-Landesverbandes, informierte die Vereinsvertreter über die Neuigkeiten im Tennis

Geplaudert, gespielt, gespeist – das traditionelle Turnier der Vereinsvorsitzenden in Pinnow war auch in diesem Jahr ein bunter Mix aus Information, Sport und gemütlichem Beisammensein.

Bei Kaffee und Kuchen berichtete Dieter Bursche, Präsident des Tennis-Landesverbandes, über die Ergebnisse der DTB-Mitgliederversammlung. In lockerer Runde wurde über das Thema e-Sport diskutiert, über die geplante bundesweite LK-Reform, den Wegfall der Zweier-Mannschaften sowie die einheitliche Einführung des Match Tie-Breaks in allen Landesverbänden und allen Altersklassen ab 2020.

Beim anschließenden Turnier stand der Spaß im Vordergrund. Auf drei Plätzen wurden Doppel gespielt – mit wechselnden Partnern. Dieter Bursche, der die Paarungen zusammenstellte, hatte ein glückliches Händchen. In den (meisten) Matches ging es eng zu. Den Sieg sicherte sich Torsten Rueß (SV Blau-Weiß Parchim) vor Gundula Vogel (TC Mühl Rosin) und Dierk Schröder vom TC Blau-Weiß Rostock.

Vor der „Schlacht am warmen Büfett“ informierte Dieter Bursche über die Neuigkeiten aus MV-Sicht. Der mit 4109 Mitgliedern kleinste der 17 Landesverbände ist 2019 Ausrichter der 15. Offenen Nordostdeutschen Senioren-Meisterschaften. Das Turnier wird aller Voraussicht nach Mitte August auf den Anlagen des TC Blau-Weiß Rostock und des ARTC ausgetragen. Bei den diesjährigen Titelkämpfen in Bremen schlugen 204 Spieler auf.

Neuerungen sind für den Spielbetrieb geplant. So sollen für die Sommerrunde die Altersklassen 55 und 75 eingeführt werden. Sobald die Landesmeister gekürt sind, geht’s in der Senioren-Mixed-Runde um die nächsten Titel. Gespielt wird zwischen dem 15. Juli und dem 30. September. Die Mannschaftsmeldung muss bis zum 10. Mai erfolgen.

Darüber hinaus möchten Dieter Bursche und Claus Schumann, Referent für Seniorensport, den Breitensport ankurbeln. Geplant ist eine Runde für Spieler mit den Leistungsklassen 22 und 23.

Ebenfalls interessant: In Vereinen organisierte Tennisspieler erhalten für Buchungen in Dorint-Hotels 15 Prozent Rabatt auf den tagesaktuellen Zimmerpreis. Die Sonderkonditionen können unter dorint.com/dtb online oder telefonisch unter +4922148567-444 (Stichwort Deutscher Tennis Bund) gebucht werden

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LK-Reform ist auf den Weg gebracht

TMV-Präsident Dieter Bursche (2.v.r.), Jugendwart Ben Ansorge (r.), Sportwart Marcus Wermuth (l.) und Martin Gube bei der Mitgliederversammlung in Mannheim

Gibt es eine neue LK-Reform? Wie gehen wir mit dem Thema eSport um? Hat die Agenda 2020 schon Früchte getragen? Das waren einige Fragen, mit denen sich die rund 200 Delegierten bei der 70. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Tennis Bundes (DTB) in Mannheim beschäftigten. Mit dabei waren fünf Mitglieder des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern: Dieter Bursche (Präsident), Marcus Wermuth (Sportwart), Ben Ansorge (Jugendwart), Martin Gube (Ausbildung und Training) sowie Stefan Ehlers (Medien und Öffentlichkeitsarbeit).

Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen:
LK-Reform: Das Thema wurde um ein weiteres Jahr zurückgestellt. Das heißt, 2019 bleibt alles wie bisher. „Es wurde eine einheitliche Wettspielordnung auf den Weg gebracht. Sie wird etappenweise fortgeführt und soll bundesweit und altersklassenübergreifend vereinheitlicht werden“, erläutert TMV-Präsident Dieter Bursche.

eSport: Die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker erläuterte die kürzlich verabschiedete Position zum Freizeitphänomen eSport. So unterscheidet der DOSB zwischen eGaming, sogenannten Strategiespielen, sowie virtuellen Sportartensimulationen. Letztere könnten für die Entwicklung von Fachverbänden von Bedeutung sein. Das Thema wurde in mehreren Ausschüssen kontrovers diskutiert – bislang ohne konkretes Ergebnis. DTB-Präsident Ulrich Klaus kündigte an, dass sich der „DTB mit dem Thema befassen und einer eigenen Positionierung widmen“ werde. Im Anschluss an ihren Gastvortrag wurde Veronika Rücker, ehemalige DTB-Referentin für Sportentwicklung und Breitensport, mit dem DTB-Award für besondere Verdienste um den Tennissport ausgezeichnet.

Agenda 2020: DTB-Präsident Ulrich Klaus sprach über erste Umsetzungserfolge der Agenda 2020, einem Arbeits- und Zielprogramm, das vor einem Jahr durch das Präsidium verabschiedet wurde und an dessen Ende eine grundlegende Strukturreform des größten Tennisverbandes der Welt stehen soll. Er betonte, man habe bereits erste Erfolge auf dem Weg zu einer professionalisierten Struktur und einem Hauptamt mit größerer Entscheidungskompetenz vorzuweisen. So beschäftigt der DTB seit kurzem mit Helmut Kraft einen neuen hauptamtlichen Geschäftsführer für die Wirtschaftstöchter Deutsche Marketing und Stadion GmbH und die Tennis Deutschland Service GmbH. Als entscheidenden Meilenstein des Jahres 2018 bezeichnete Ulrich Klaus die vor wenigen Wochen verabschiedete Revitalisierung der Tennisanlage am Hamburger Rothenbaum. „Wir werden das bestehende Stadion auf einen zeitgemäßen Stand bringen. Das Dach wird erneuert und wir hoffen sogar, dass dies bereits bis zum Tennisturnier und zur Beachvolleyball-WM im kommenden Sommer möglich ist“, kündigte der 68-Jährige an.

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ARTC wagt Abenteuer Nordliga

Das Team des ARTC, von links: Marcus Wermuth, Florian Barmeyer, Martin Gube, Christian Schmitt-Kilb und Felix Galonska                     Foto: privat

In Mecklenburg-Vorpommern sind die Tennis-Herren 30 des ARTC 90 das Maß aller Dinge. Nach den Titelgewinnen im vergangenen Winter und im Sommer suchten die Rostocker eine neue Herausforderung – und meldeten als erstes MV-Team überhaupt für die Nordliga. Statt Stralsund, Wismar und Neustrelitz heißen die Gegner in der diesjährigen Hallensaison TTK Sachsenwald, TC Alsterquelle und TC BW Salzhausen. „Wir wollten mal über die Grenzen hinaus etwas probieren“, sagt Kapitän Marcus Wermuth.
Gleich zum Auftakt bekamen die Ostseestädter zu spüren, dass in der zweithöchsten Spielklasse ein ganz anderer Wind weht. Der ARTC zog gegen den Vorjahreszweiten Barrier TC mit 0:6 den Kürzeren. Der in Syke (südlich von Bremen) beheimatete BTC hatte im Sommer um den Aufstieg in die Bundesliga gespielt. „Dafür haben wir uns richtig gut geschlagen“, meinte Wermuth.
Der ARTC-Kapitän hatte beim 5:4 einen Satzball, verlor jedoch 6:7, 2:6. Christian Schmitt-Kilb führte 5:2, zog am Ende aber mit 5:7, 2:6 den Kürzeren. Auch Felix Galonska war in beiden Sätzen dran (4:6, 4:6). „In den Doppeln waren wir auch nicht chancenlos. Das Niveau und vor allem das Tempo waren extrem hoch“, resümierte Wermuth. „Für uns war es dennoch eine extrem motivierende Erfahrung.“
Das Abenteuer Nordliga geht am Sonntag bereits weiter. Dann empfangen die Rostocker den Braunschweiger THC (11 Uhr, HCC).                                                                                                                                                          Quelle: Ostsee-Zeitung

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Abschied aus Greifswald: Regionalliga-Truppe spielt künftig für Warnemünde

 Er plant mit seiner Truppe den Wechsel zum TV Blau-Weiß Warnemünde: Klaus Soujon, Kapitän der Regionalliga-Mannschaft

Gedanklich haben sich die Regionalliga-Spieler längst von der HSG Greifswald verabschiedet. Die Tennis-Herren 60 planen einen Umzug. Ab der kommenden Saison wollen sie für den TV Blau-Weiß Warnemünde aufschlagen. „Es ist noch nicht amtlich, aber es ist alles in die Wege geleitet“, bestätigt Mannschaftskapitän Klaus Soujon.

Als Grund für den kollektiven Vereinswechsel nannte der 64-Jährige mangelnde Unterstützung vonseiten der HSG. „Der Verein stand nicht mehr hinter uns.“ Doch von Groll keine Spur. „Wir hatten drei schöne Jahre in Greifswald.“

Andreas Vojtech, Sportwart der HSG, sieht den Abschied des Herren-60-Teams gelassen. „Wir sind im Guten auseinandergegangen“, betont er. Es habe einfach nicht mehr gepasst. Die Mannschaft habe sich eine größere finanzielle Unterstützung gewünscht, der Verein habe jedoch nicht mehr als einen dreistelligen Betrag pro Spieltag beisteuern wollen, „zumal ja nur zwei Aktive aus dem Verein in der Mannschaft spielen“, sagt Vojtech.

Das Team ist eine illustre Truppe, die in der höchsten deutschen Spielklasse mitmischt. Mit Stephen Myers, Nummer 6 der Welt bei den Herren 60, und den an Rang acht notierten Stephen Dance stehen zwei Australier im Aufgebot.   Roy Edward Balummel ist ein Inder mit deutschem Pass. Werner Plenz stammt aus Oberhausen. Dazu kommen Kapitän Klaus Soujon, Josef Bokelmann und der Rostocker Udo Scharkowski. Bernd Hagen und Reinhard Behnke ziehen nicht mit. Dafür hat mit Christoph Klüppel (Osnabrück) bereits der erste Neuzugang zugesagt, erzählt Scharkowski, der als Vize-Präsident des TV Blau-Weiß den Deal zusammen mit Soujon eingefädelt hat. „Das ist doch eine gute Sache, wenn es im Land weiterhin Regionalliga-Tennis gibt. Warnemünde bietet sich an“, meint Scharkowski.

Rund 5000 Euro veranschlagt die einzige Regionalliga-Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern für eine Spielzeit. Die Hälfte des Etats ist gedeckt. „Wir suchen noch Sponsoren, um die Australier halten zu können“, sagt Klaus Soujon, der mit seiner Truppe in der abgelaufenen Spielzeit den vierten Rang unter acht Teams der Nordost-Staffel belegte. Mit den beiden Ausnahmespielern vom fünften Kontinent könne die Mannschaft ganz oben mitspielen. „Ohne sie hätten wir Schwierigkeiten, die Klasse zu halten“, meint Soujon, der grünes Licht vom Regionalliga-Ausschuss erwartet.

Das Gremium wird am 12. und 13. Oktober in Warnemünde zusammenkommen. Auf der Tagesordnung soll dann auch der angestrebte Vereinswechsel stehen. „So etwas kommt schon mal vor“, meint Carsten Hartung, Staffelleiter der Regionalliga Nordost. Allerdings müssen für einen derartigen Schritt mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören, dass beide Klubs dem Wechsel zustimmen und sich das Gros der Mannschaft dem neuen Verein anschließt.

Klaus Soujon ist optimistisch. Alle Bedingungen für einen Umzug seien erfüllt. „Es wird so sein, dass wir nach Warnemünde wechseln“, sagt er und ist gedanklich bereits auf der Sechs-Felder-Anlage im Ostseebad angekommen. Die höchste deutsche Spielklasse Die Regionalliga ist die höchste Spielklasse im Tennis-Seniorenbereich. Sie ist in vier Staffeln unterteilt: Nordost, West, Südwest und Südost. Die jeweiligen Gruppensieger – bei den Herren 60 sind es dieses Jahr Der Club an der Alster, TEC Waldau, TG Gahmen und GW Luitpoldpark München – ermitteln Anfang September in einer Endrunde den deutschen Meister.

Quelle: Ostsee-Zeitung

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Stralsunder Duo gewinnt „Wimbledon in Vorpommern“

Premieren-Sieger: Dirk Klevenow (blaus Shirt) und Frank Schröter haben die 1. Rasentennis-Open von MV im Golfpark Strelasund in Kaschow nahe Grimmen gewonnen.

Spektakuläre Netzduelle, zeitweise typisch englisches Regenwetter mit Wind und ein enorm starkes Feld: Das erste Rasentennisturnier überhaupt in Mecklenburg- Vorpommern hatte eine Menge zu bieten – inklusive zwei Überraschungssiegern. Nach vielen spannenden Partien gewannen die Oberliga-Spieler Frank Schröter und Dirk Klevenow (BW Stralsund) die 1. Rasentennis-Open im Golfpark Strelasund in Kaschow bei Grimmen.

Wegen des bei Tennispielern so beliebten Spielbelags Gras, der auf deutschen Plätzen aber kaum vorkommt, hatten die Veranstalter das Turnier auch augenzwinkernd mit dem Beinamen „Wimbledon in Vorpommern“ versehen – in dem Londoner Ortsteil findet das wichtigste Rasenturnier der Welt statt.

Das Teilnehmerfeld in Kaschow konnte sich sehen lassen: Etliche Landesmeister und Oberliga-Spieler waren am Start des Doppel-Wettbewerbes. Der Barther Schröter und der Warener Klevenow gehörten zwar zum erweiterten Favoritenkreis, aber nicht zu den ersten Anwärtern. „Sie haben es aber am meisten gewollt und daher vielleicht das Quäntchen mehr Einsatz gezeigt als die vielen anderen starken Teams“, sagte Dieter Bursche, Präsident des Tennis-Landesverbandes, der selbst spielte und zur Turnierleitung gehörte.

„Wir haben einfach immer versucht, aggressiv zu sein und hohes Risiko zu gehen“, analysierte Sieger Frank Schröter. Auf Rasen ein gutes Mittel, da die Bälle hier schneller springen als auf allen anderen Belägen. In einem Final-Krimi setzten sich Schröter/Klevenow gegen die Routiniers Burkhard Herzberg/Bernhard Franke (Binzer TV) durch. Die beiden dritten Plätze des Turniers gingen an Alexander Loew/Martin Pittner (BW Stralsund) und Henry Stelzer/Jan Ramthun (TC Kühlungsborn/BW Warnemünde).

Gastgeber Jörg Remer, der in seinem Golfpark die einzigen zwei Rasentennisplätze von MV vorhält, war begeistert: „Ein toller Tag. Wir wollen die Courts nun öfter für Turniere nutzen.“ Für die knapp 30 Spieler im Feld war es ebenfalls eine besondere Erfahrung. „Tennis auf Gras ist super. Schnell, intuitiv. Man braucht gute Schläge und Gefühl“, schätzte der Greifswalder Joris Fellinger ein. Bei soviel Tennisspaß ertrugen die Akteure auch mehrere Regenunterbrechungen.

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