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College-Student triumphiert beim Dunlop Cup in Kühlungsborn

Juri Reckow (im Bild links mit Tom Schönenberg) riss nach dem Matchball jubelnd die Arme in die Höhe. Der 21-Jährige hat am Sonntag das 26. Tennisturnier um den Dunlop-Cup gewonnen. In einem überaus unterhaltsamen und hochklassigen Finale bezwang der für den Großflottbeker THGC spielende Reckow den an Nummer eins gesetzten Tom Schönenberg (Netzballverein Velbert) mit 6:4, 6:3 und sicherte sich die Siegprämie in Höhe von 1000 Euro. „Juri hat gut gespielt“, anerkannte der unterlegene Schönenberg, der 500 Euro mit auf die Heimreise nahm.

Die Zuschauer im Kühlungsborner Lindenpark sahen ein temposcharfes, packendes Duell, in dem sich die Finalisten spektakuläre Ballwechsel lieferten. „Das war ein tolles Match auf hohem Niveau“, schwärmte Turnierchef Klaus Dethloff. Der 2. Vorsitzende des TC Kühlungsborn war nach den drei Tagen rundum zufrieden: „Einmal im Jahr gibt es hier schönes Tennis. Sonst muss ich nach Hamburg oder Budapest fahren.“

Reckow, der im Viertelfinale den an Nummer zwei gesetzten Lewie Lane (Suchsdorfer SV) ausschaltete, gab auf dem Weg zum Turniersieg keinen Satz ab. „Die Atmosphäre war top, die Organisation war auch sehr gut“, lobte der strahlende Sieger, der seit zweieinhalb Jahren in San Antonio (US-Bundesstaat Texas) studiert. „Wenn ich in Deutschland bin, steht dieses Turnier ganz oben auf meiner Liste.“

Gut gelaunt: Siegerin Vivien Sandberg (r.) und Ella Seidel.

Vivien Sandberg, die sich den Sieg bei den Damen sicherte, zieht es nächstes Jahr ans College nach Amerika. Die 18-Jährige, die für den TC 1899 Blau-Weiss Berlin spielt und in Enschede lebt, weil ihre Mutter Niederländerin ist, behielt im Endspiel gegen die vier Jahre jüngere Ella Seidel (TC Kühlungsborn) mit 6:3, 6:3 die Oberhand.

Die 14 Jahre alte Ella Seidel nahm die Niederlage gegen die Nummer 63 der deutschen Rangliste gelassen hin: „Klar ist man im ersten Moment enttäuscht, aber ins Finale zu kommen, ist ja auch schon etwas.“ Außerdem habe sie noch nie so viel Preisgeld gewonnen, freute sich die Hamburgerin.

Ein starkes Turnier spielte auch die Rostockerin Linn Timmermann, die im Halbfinal-Krimi in drei Sätzen gegen Sandberg verlor. „Linn hat super gespielt“, meinte Klaus Dethloff.

Der Turnierchef freute sich auch über den Auftritt von Ella Seidel, die bei Turnieren in Mecklenburg-Vorpommern für den TCK spielt. Der Grund: Ihre Eltern besitzen eine Ferienwohnung in Kühlungsborn, so dass sie in den Ferien bei Landesmeister Peter Fink trainiert.

Sie gehört zu den größten deutschen Talenten: Ella Seidel. Fotos: Stefan Ehlers

Ella Seidel gehört zu den größten deutschen Talenten. Sie ist deutsche U-14-Meisterin, spielte beim Nations Cup für Schwarz-Rot-Gold und zog bei der EM in Most unter 100 Teilnehmerinnen ins Achtelfinale ein. Ihr großes Ziel: „Ich möchte Profi werden.“ Um auch morgens trainieren zu können, hat die Nummer 154 der deutschen Rangliste die Schule gewechselt.

Im vergangenen Jahr war Ella Seidel im Viertelfinale ausgeschieden. Dieses Mal schaffte sie es ins Endspiel. Bei der 27. Auflage könnte der Premierensieg folgen. „Das ist ein schönes Turnier, ich komme wieder“, versprach sie.

Quelle: Ostsee-Zeitung

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Heiße Wettkämpfe für MV-Auswahl

Die MV-Auswahl, v.l.: Jakob Kartheus, Michael Kusnezov (Stralsund), Mick Rupprath (ARTC Rostock), Paul Maximilian Eckert (Neustrelitz), Zeno Santamaria Diaz (Neubrandenburg), Helena Gieding (ARTC), Sophie Tietze (BW Rostock), Jolien Ueberschär (ARTC), Tabea Saubert (Parchim), Collien Kriegel (ARTC).

Auch in diesem Jahr ist das Team Mecklenburg-Vorpommern zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften nach Essen gefahren. Bei Rekordtemperaturen von 41 Grad behielt das Team einen kühlen Kopf und konnte sich sowohl in den Athletik-Wettbewerben als auch im Tennis beweisen und Punkte einfahren.

Die zehn besten Tennisspieler aus MV gaben alles, um den anderen Auserwählten die Punkte abzuluchsen. Am Ende des Events erzielte die MV-Auswahl Platz 16. Trainer und Betreuer sind sich sicher, dass dieser Wettbewerb eine wichtige Motivation darstellt und für alle Beteiligten in positiver Erinnerung bleiben wird – nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen.

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R.I.O.: Favoriten setzen sich durch

Sie wurde ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht: Theresa Czarnikau. Foto: Edyta Pietzke

 

Die dritte Auflage der Rügen International Open (R.I.O.) stand im Zeichen der Favoriten. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen waren gesetzte Spieler im Halbfinale unter sich. Bei den Herren wurde Niklas Schulz, die Nummer 378 der deutschen Rangliste, seiner Favoritenrolle gerecht. Der Wolfsburger bezwang David Kilian mit 6:2, 6:4. Benjamin Poetzing, der bei der Premiere vor zwei Jahren triumphiert hatte und diesmal für den gastgebenden TV Bergen aufschlug, sowie Karsten Windler (Suchsdorfer SV) wurden Dritte.

Er war nicht zu schlagen: Niklas Schulz. Foto: Stefan Ehlers

Bei den Damen marschierte Theresa Czarnikau (TV Frohnau) ohne Satzverlust zum Titelgewinn. Im Endspiel gab sie Julia Niemeyer aus Versmold mit 6:3, 6:1 das Nachsehen.

Sie hatte gut lachen: die siegreiche Theresa Czarnikau (r.), hier mit TMV-Präsident Dieter Bursche, der als Oberschiedsrichter alles im Griff hatte, und der Finalistin Julia Niemeyer. Foto: Stefan Ehlers

Auch bei den Herren 40 setzte sich mit Frank Rohde (TC Alsterquelle) der Favorit durch. Die Nummer 85 Deutschlands verteidigte seinen Titel gegen Timo Kollesch und machte damit den Hattrick perfekt.

Zum dritten Mal in Bergen erfolgreich: Stefan Rohde. Foto: Edyta Pietzke

Burkhard Herzberg (Binzer TV) gab auf dem Weg zum Sieg der Herren-60-Konkurrenz nur ein Spiel ab.

Er gab im gesamten Turnierverlauf lediglich einen Satz ab: Burkhard Herzberg. Foto: Stefan Ehlers

Herzbergs Vereinskameradin Michaela Pflug gab lediglich zwei Spiele ab – im Damen-40-Finale gegen die Greifswalderin Susanne Kugelmann (6:0, 6:2).

Sie ließ nichts anbrennen: Michaela Pflug. Foto: Stefan Ehlers

Insgesamt nahmen 80 Spieler teil – Teilnehmerrekord. „Wir hatten sogar einhundert Anmeldungen, mussten leider zwanzig Spielern aus Kapazitätsgründen absagen“, bedauerte Mitorganisator Michael Hermerschmidt. „Mit dabei waren viele ,Wiederholungstäter‘, aber auch zahlreiche neue Spieler“, freute sich Thomas Pietzke.

R.I.O. soll als sportlicher Höhepunkt auf der Insel etablieren, betonte Hermerschmidt: „Wir wollen leistungsmäßig wachsen, aber die familiäre Atmosphäre wahren.“

Für die vierte Auflage im kommenden Jahr werden Siegerpokale in vier Kategorien vergeben: Aktive sowie in den Altersklassen 40, 55 und 65.

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Fink und Poetzing sind Landesmeister

Revanche geglückt: Peter Fink ist Landesmeister. Der 35 Jahre alte Kühlungsborner setzte sich in einem packenden Finale gegen Titelverteidiger Philipp Storjohann (HSG Greifswald) mit 2:6, 6:3, 10:7 durch. Im vergangenen Jahr hatte Storjohann das Duell der beiden besten Spieler aus MV für sich entschieden.

Fink und Storjohann, der mit drei 6:0, 6:0-Siegen ins Finale marschiert war, trafen auf der Anlage des TC Blau-Weiß Rostock zum insgesamt vierten Mal aufeinander. Alle Partien wurden im Match-Tie-Break entschieden. Auch diesmal waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag gaben.

Peter Fink hatte doppelten Grund zur Freude: Sein Schützling Matti Freitag wurde Dritter.  Der ostdeutsche Vizemeister der U 14 hatte zum Auftakt den drei Jahre älteren und an Position drei gesetzten Benjamin Poetzing (LK 1) vom TV Bergen ausgeschaltet. Mit Henry Stelzer kam ein weiterer Kühlungsborner auf den Bronzerang.

Bei den Damen setzte sich mit Marie Poetzing (TV Bergen) eine ungesetzte Spielerin durch.  Sie schaltete zunächst mit Zoe Michelle Schmidt (TC Blau-Weiß Stralsund) eine Mitfavoritin aus, verbuchte danach zwei weitere Zwei-Satz-Siege und setzte sich im Finale gegen die favorisierte Neubrandenburgerin Jenny Lange mit 6:1, 6:2 durch.

Ganz oben auf dem Treppchen: Landesmeisterin Marie Poetzing mit der zweitplatzierten Jenny Lange (r.) und Emma Ansorge, die Dritte wurde
Siegerehrung Herren-Doppel, v.l.: die Greifswalder Philipp Storjohann und Lennart Burchardt gewinnen das Finale gegen Philippe Dau und Henry Stelzer (beide TC Kühlungsborn)
Siegerehrung Damen-Doppel, v.l.: die Neubrandenburgerinnen Jenny Lange und Emily Junghanß setzen sich im Endspiel gegen Emma Ansorge (alle TC Rot-Weiß Neubrandenburg) und Zoe Michelle Schmidt durch
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Doppelt stark: Damen des TC Blau-Weiß feiern Titelgewinn

Landesmeister 2019, TC Blau-Weiß Rostock, hinten v.l.n.r.: Julia Rogahn, Imke Cramer, Alina-Marie Bergfeld, Sandy Kreft, Sophie Stecher Vorne v.l.n.r.: Juliane Schöler, Neele Wermuth, Annie Kniep, Henriette Hinz

 

Im Spitzenspiel der Tennis-Oberliga zwischen den Damen des TC Blau-Weiß Rostock und der HSG Greifswald steht es nach den Einzeln 2:2. Die Partie ist vor den beiden Doppel-Matches noch völlig offen. Die Gastgeberinnen benötigen noch einen Sieg zum Gewinn der Landesmeisterschaft. Die Taktik geht auf: Annie Kniep und Sophie Stecher sowie Sandy Kreft und Julia Rogahn gewinnen glatt in zwei Sätzen und machen damit den 4:2-Erfolg und den Titelgewinn perfekt.

„Die Doppel sind unsere Stärke“, freut sich Kapitänin Annie Kniep. Die Blau-Weißen haben buchstäblich doppelten Grund zur Freude: Zeitgleich gewinnt die Zweite Damen-Mannschaft gegen den benachbarten ARTC mit 5:1 und untermauert damit den Bronzerang.

Das Erfolgsrezept: Beide Blau-Weiß-Teams trainieren zusammen. „Deswegen sind wir auch in den Doppeln so gut“, meint Annie Kniep, die auch den Teamgeist lobt: „Alle haben sich super verstanden.“

Mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft haben sich die Rostockerinnen für die Aufstiegsspiele zur Ostliga qualifiziert. „Interesse haben wir schon, aber wir müssen schauen, ob zu den Terminen genügend Spielerinnen zur Verfügung stehen“, sagt Annie Kniep. Hintergrund ihrer Zurückhaltung: In der Oberliga bilden lediglich vier Damen ein Team, bei den Aufstiegsspielen treten Sechser-Mannschaften an.

Auch den Damen 30 des TC Blau-Weiß ist der Platz an der Sonne nicht mehr zu nehmen. Das Team mit Friederike Schäffler, Birte-Marie Ehlers, Claudia Neubauer, Elke Niendorf, Kristina Portwich und Juana Hilleberg steht nach dem 6:0 über Wismar vorzeitig als Staffelsieger fest.

Die Herren 30 des ARTC haben den Titelgewinn nur um Haaresbreite verpasst. Das Team um Kapitän Marcus Wermuth setzte sich zwar beim Spitzenreiter TC Blau-Weiß Ahlbeck mit 4:2 durch, doch in der Endabrechnung fehlte den Rostockern bei Punktgleichheit ein Satzgewinn zum Sprung auf den Thron.

Nuancen haben den Ausschlag gegeben, resümiert Marcus Wermuth. So konnten die Akademiker gegen Ludwigslust (5:1) und Blau-Weiß Rostock (2:4) nicht in Bestbesetzung antreten. Ahlbeck erhielt die Punkte gegen Stralsund am grünen Tisch. Im direkten Duell habe Philipp Fülkell den Unterschied gemacht, meint Wermuth. Der mehr­fache Landesmeister Fülkell holte die entscheidenden Punkte. Für den ARTC waren Christian Schmitt-Kilb, Felix Galonska, Martin Gube sowie das Doppel Schmitt-Kilb/Galonska erfolgreich.

Der Ärger in den Reihen des ARTC hielt sich in Grenzen. Das Gros der Truppe hat noch eine weitere Titelchance – die Herren grüßen ungeschlagen von der Tabellenspitze.

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Dieter Bursche bleibt Präsident des TMV

Verbandschef Dieter Bursche ehrte Beate Langner mit der Silbernen Ehrennadel des TMV

Dieter Bursche bleibt Präsident des Tennis-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV). Der 69 Jahre alte Warnemünder wurde auf der Mitgliederversammling in Güstrow einstimmig wiedergewählt. Auch Sportwart Marcus Wermuth, Thomas Teutloff (Schatzmeister), Ben Ansorge (Jugendwart) und Stefan Ehlers (Öffentlichkeitsarbeit) erhielten von den Mitgliedern weiterhin das Vertrauen.

Dieter Bursche sprach in seiner Begrüßungsrede über die Mitgliederentwicklung. Aktuell zählt der TMV als kleinster der 17 Landesverbände 4109 Mitglieder – 308 weniger als im Vorjahr. „Wir haben diejenigen rausgerechnet, die nicht Mitglied im Fachverband sind“, erklärt Bursche, der vor allem die Jugendarbeit lobte: „Im Vergleich zu Sachsen und Sachsen-Anhalt“, brauchen wir uns nicht zu verstecken.“ Beim diesjährigen TMV-Talente-Tour haben bereits 177 Mädchen und Jungen in den Altersklassen U 9 und U 11 mitgespielt. „Das ist gigantisch“, meint Dieter Bursche.

Im Seniorenbereich sind sechs Teams aus MV in der Regionalliga beziehungsweise Ostliga vertreten: Herren 55 des TC Blau-Weiß Rostock (Regionalliga), Damen des TC RW Neubrandenburg, Damen 40 des TC BW Rostock, Herren 40 der TSG Neustrelitz und des Schweriner TC, Herren 65 des TV Blau-Weiß Warnemünde (alle Ostliga).

Am Aktionstag „Deutschland spielt Tennis“ beteiligten sich in diesem Jahr 13 Vereine. „Statistisch gesehen liegen wir mit dreißig Prozent deutschlandweit an zweiter Stelle hinter Hessen, aber wir müssen uns fragen, warum sich nicht mehr Vereine angemeldet haben“, sagt TMV-Chef Bursche, der auch Reserven im Spielbetrieb sieht. „Nur 628 unserer Mitglieder spielen regelmäßig, 1500 haben überhaupt keine LK. Da müssen wir ran“, meint der Warnemünder. Um den Spielbetrieb anzukurbeln, werden im Sommer Hobby- und Mixed-Runden ausgetragen.

Dieter Bursche ehrte im Rahmen der Mitgliederversammlung Beate Langner (TV Nordwest Rostock) mit der Silbernen Ehrennadel des TMV. „Sie ist eine stets zuverlässige Vorstandsfrau und Mannschaftsleiterin, pflegt die Internetseite des Vereins, engagiert sich beim Aktionstag ,Deutschland spielt Tennis‘ und organisiert Freundschaftsspiele“, hob der TMV-Präsident hervor.

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R.I.O.: Aufschlag für die dritte Auflage des Turniers

Der Tennisverein sowie die Stadt Bergen richten zum Mal die Rügen International Open aus. Vom 18. bis 21. Juli wetteifern Spieler aus dem In- und Ausland in den Konkurrenzen Herren, Damen, Herren 40 und 60 sowie Damen 40 und 60. Gespielt wird auf der Tennisanlage „Am Rugard“ in Bergen auf Rügen. Um den Internationalen Charakter des Turniers zu festigen, sind über die Stadt Bergen die Tennisclubs in den befreundeten Partnerstädten wie Palanga (Litauen), Svedala (Schweden), Goleniow (Polen) und Oldenburg in Holstein eingeladen.

„Dieses Turnier soll weiter wachsen und in den nächsten Jahren als ein sportlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Insel Rügen etabliert werden“, sagt Michael Hermerschmidt vom TV Bergen. „Wir erwarten hochklassigen Tennissport auf einer der schönsten Anlagen Mecklenburg-Vorpommerns. Eine professionelle Organisation sowie die persönliche und familiäre Atmosphäre sollen sowohl den Spielern als auch dem Publikum angenehme Stunden und Tage in Bergen auf Rügen bieten“, fügte der Hotelier hinzu.

Die ersten Spiele beginnen am 18. Juli um 15 Uhr. Die offizielle Eröffnung durch die Schirmherrin und Bürgermeisterin der Stadt Bergen, Anja Ratzke, findet am Sonnabend um 10 Uhr auf der Tennisanlage statt.

R.I.O. ist als offizielles DTB-Turnier ausgeschrieben. Es werden insgesamt 1700 Euro Preisgeld ausgeschüttet. Als kulturelle Umrahmung des Turniers laden die Veranstalter zur Players Party mit allen Turnierteilnehmern, Organisatoren und Sponsoren am 20. Juli ab 20 Uhr ins Romantik-Hotel Kaufmannshof ein.

Anmeldungen zu diesem Turnier können über die Internetseite des TMV (www.tmv.liga.nu) oder direkt über den Tennisverein Bergen (Telefon: 0172 3817956 oder 0151 14148323 oder per eMail an info@kaufmannshof.de) erfolgen.

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Christiane Kaplan ist deutsche Vizemeisterin im Blindentennis

Christiane Kaplan mit dem Silberpokal

Christiane Kaplan hat bei den deutschen Meisterschaften im Blindentennis Rang zwei belegt. Die ­42 Jahre alte Rostockerin musste sich bei den Titelkämpfen in Löhne (Westfalen) nach erfolgreicher Vorrunde im Finale der Berlinerin Bianka Gräming in drei Sätzen geschlagen geben.

„Sie ist meine beste Freundin. Gegen sie zu spielen, ist mental total anstrengend“, meint die Ostseestädterin, die erstmals an deutschen Meisterschaften teilnahm. Gräming war als Titelverteidigerin die große Favoritin in der Schadenklasse B1. „Sie spielt ganz oft in England. Von daher bin ich ganz fröhlich, dass ich ihr einen Satz abnehmen konnte“, berichtete die unterlegene Kaplan.

Die Rostockerin, die mehrmals ­wöchentlich bei Linn Timmermann und Hans-Georg ­Diederich trainiert, möchte Ende August/Anfang September ein Turnier in ihrer Heimatstadt auf die Beine stellen. „Mehrere deutsche Meister werden dabei sein, einer kommt aus Frankfurt am Main. Das wird richtig gut“, freut sich die engagierte Hansestädterin.

Zuvor steht im Juni im spanischen Alicante das dritte internationale Turnier auf dem Programm. Christiane Kaplan ist begeistert. „Ich finde es klasse, wie wir uns ent­wickeln“, meint die Rostockerin, die vor drei Jahren die deutschlandweit erste Blindentennis-Trainingsgruppe ins Leben gerufen hatte. Dazu gehört auch ihr Mann Pavel Kaplan, der in Löhne in der Vorrunde ausschied.

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