MV Schulen schlagen sich in Berlin wacker

„Berlin war eine Reise wert!“ So lautete das Fazit der beiden Schulmannschaften, die unser Bundesland und den Tennisverband MV bei der 2017er Ausgabe von Jugend trainiert für Olympia in der Hauptstadt vertreten haben. Die Leistungen unserer beiden Schulmannschaften hielten sich im zu erwartenden Rahmen.
Die Mädchenmannschaft der CJD Christophorusschule Rostock (TC BW Rostock) war in den ersten beiden Runden gegen Rheinland-Pfalz und Hamburg ohne wirkliche Chance. In den Platzierungsspielen jedoch konnten die jungen Tennisspielerinnen jederzeit mithalten und gewannen zunächst gegen Sachsen-Anhalt deutlich mit 6:0. Im finalen Spiel um Platz 13 gegen die John-F-Kennedy-Schule Berlin spielten sie absolut auf Augenhöhe mit, mussten sich aber schließlich mit einem knappen 2:4 geschlagen geben.
Das Jungenteam wurde vom Gymnasium „Am Sonnenberg“ Crivitz (TC Pinnow) gestellt. Die Jungen verloren ihr Auftaktspiel gegen die Heinrich-Böll-Schule Berlin erwartungsgemäß. Die Berliner gehörten zu den Top-Favoriten und belegten mit einer unglücklichen Niederlage im Halbfinale gegen den späteren Sieger aus Baden-Württemberg letztlich Platz 3. Das zweite Spiel gegen Thüringen stand bis zum Schluss „auf des Messers Schneide“. Beim Gesamtstand von 3:2 für uns musste das letzte Doppel entscheiden. Durch die schlechteren Nebenpunkte wäre ein 3:3 eine Niederlage für uns gewesen. Aber: Unsere Jungen wehrten beim Stand von 6:7 (langer Satz bis 8) zwei Matchbälle ab und gewannen schließlich noch mit 9:7.
In den weiteren Platzierungsspielen gab es gegen Schleswig-Holstein und Hessen die zu erwartenden hohen Niederlagen. Was aber unter anderem auch eine Folge von Verletzungspech auf MV Seite war. Mit Platz 12 im 16er Feld wurden die MV Jungs auf jeden Fall den Erwartungen gerecht.

Das Jungenteam vom Gymnasium „Am Sonnenberg“ Crivitz mit „Teamchefin“ in der Mitte hatte sich im Vorfeld für das Turnier in Berlin qualifiziert.

Titelfoto: Die Mädchen der CJD Christophorusschule Rostock